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CannSol-News

Was ist Curcuma?

08.03.2020

Curcuma (Curcuma longa), oder auch gelber Ingwer, ist eine Pflanze innerhalb der Ingwergewächse, die vor allem in den tropischen Regionen Asiens kultiviert wird. Die Pflanze wird seit Jahrtausenden im asiatischen Raum, vor allem in Indien in der ayurvedischen Ernährungsweise und Medizin sehr geschätzt. Curcuma bildet unterirdisch wachsende, stark verzweigte Rhizome aus, die auch als Wurzelstöcke bezeichnet werden, da diese selbst Wurzeln ausbilden. Diese sogenannten Wurzelstöcke dienen der Pflanze zur Speicherung von Nährstoffen, um schlechte Witterungsperioden zu überstehen. Der Curcumawurzelstock ähnelt sehr stark dem des Ingwers, weist jedoch eine stark gelbe Färbung auf. Getrocknete und zu Pulver zermahlene Wurzelstöcke werden vor allem in der indischen Küche als ein eigenständiges Gewürz oder als Bestandteil von Curry verwendet. Der leicht an Ingwer erinnernde Geruch und der bittere Geschmack kommen hauptsächlich durch das darin enthaltene ätherische Öl zustande, das bis zu 60% aus verschiedenen Sesquiterpenen, wie ar-Turmeron sowie α- und β-Turmeron als Hauptkomponenten, daneben Turmerol und β-Curcumen besteht.

In der Ayurveda-Medizin wurde Curcuma zur Behandlung von sehr vielen Leiden und Beschwerden in Form von frischen Säften, gekochten Tees, Tinkturen, Pulver, Lotionen, Cremes und Salben eingesetzt. Es existieren zahlreiche ayurvedische Formulierungen, die Curcuma in ihrer Rezeptur beinhalten. So wurde zum Beispiel Curcuma zusammen mit Zucker in Milch gekocht und vor allem aufgrund der schleimlösenden Eigenschaften bei Erkältungen angewendet. Der Saft aus dem Rhizom oder auch Curcuma-Pulver mit Kalk und Salz zu einer Paste verarbeitet, wurde zur Unterstützung der Heilung von Wunden, Prellungen, Verstauchungen und entzündeten Gelenken verwendet. Andere Formulierungen, die Curcuma mit weiteren Pflanzen kombinierten oder auch das Inhalieren von Curcuma während des Räucherns, wurden bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt wie Gelbsucht, Skorpionstichen und Schlangenbissen, Ringelflechte, Juckreiz, Ekzemen, verschiedene Hauterkrankungen, Vergiftungen, Hämorrhoiden, Pocken, Windpocken, Gürtelrose, Geschwüren, Bindehautentzündung, Hautunreinheiten oder Malaria. Dies zeigt, dass in der traditionellen indischen Medizin Curcuma als Heilmittel sehr verbreitet war. Ob und wie Curcuma bei der Behandlung solcher Erkrankungen und auch bei vielen Weiteren wirkt, ist derzeit Gegenstand der modernen Forschung.

Curcuma enthält eine ganze Reihe von Substanzen, die in den letzten zwei Jahrzehnten zu den am intensivsten wissenschaftlich untersuchten Naturstoffen gehören. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl an veröffentlichten Publikationen über die möglichen Effekte und Wirkungsmechanismen von Curcuma kaum noch zu überblicken ist. Zu diesen sehr gut untersuchten Substanzen zählt die Stoffgruppe der Curcuminoide, die im Wurzelstock in einer Konzentration von bis zu fünf Prozent vorkommen. Die wichtigsten Vertreter dieser Gruppe sind Curcumin, Monodemethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin. Eine Suche nach Studien über »Curcumin« in der »PubMed Central Datenbank (PMC)« liefert über 32.000 Treffer (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=curcumin). Ergebnisse aus sehr vielen dieser Studien lässt ein sehr breites Spektrum von positiven Effekten zusammenfassen, die auf die Wirkung von Curcumin zurückgeführt werden kann.

Was ist Curcuma?
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